Thursday, 15. december 2011 4 15 /12 /Dez. /2011 11:59

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

 

** Erich Fried **

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Gedichte - Community: Gedichte
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Tuesday, 27. september 2011 2 27 /09 /Sept. /2011 17:13

 

Es gibt ein einfaches Rezept, 
eine Sache gerecht unter zwei Menschen aufzuteilen:
Einer von beiden bestimmt die Portionen.
Der andere hat die Wahl.

 
Gustav Stresemann

von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Unkommentierte Zitate
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Friday, 15. july 2011 5 15 /07 /Juli /2011 13:52

Der Schlüssel zu allem ist Geduld.

Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten

 wird aus einem Ei ein Küken.

 

(Verfasser unbekannt)

von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Unkommentierte Zitate
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Friday, 15. july 2011 5 15 /07 /Juli /2011 13:51
Die Kunst der Weisheit besteht darin, 
zu wissen, was man übersehen muß. 
William James (1841 - 1910) 
von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Unkommentierte Zitate
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Wednesday, 15. june 2011 3 15 /06 /Juni /2011 16:01

" Denken ohne Wissen macht den Zufall zum Herrscher." 
  (Werner Kollath (1892-1970), dt. Bakteriologe)

von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Unkommentierte Zitate
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Thursday, 9. june 2011 4 09 /06 /Juni /2011 11:15

Ein Professor stand vor der Klasse, um eine Stunde Philosophie zu geben.
Er hatte einige Dinge vor sich zu liegen und als die Stunde begann,
nahm er, ohne etwas zu sagen, ein leeres Mayonaisenglas in die Hand.

Er begann, dieses mit Golfbällen zu füllen.
Als das Glas ganz voll war, fragte der Professor seine Studenten,
ob das Glas jetzt ganz voll sei und sie antworteten ihm mit "ja".

Nun nahm der Professor eine Dose mit Perlen und füllte sie in das Glas.
Er schüttelte es leicht, damit die Perlen in die offenen Stellen zwischen den Golfbällen rollten.
Wieder fragte der Professor seine Studenten, ob das Glas nun voll sei und
erneut gaben sie ihm die gleiche Antwort: "ja, das Glas ist voll."

Der Professor nahm jetzt eine Dose mit Sand und kippte ihn auch noch dazu.
Der Sand füllte alle restlichen Zwischenräume zwischen Perlen und Golfbällen aus
Und noch einmal fragte der Professor seine Studenten,
ob das Glas nun voll sei und sie antworteten "ja".

Dann nahm der Professor zwei Tassen Kaffee und schüttete den ganzen Inhalt ins Glas.
Der Kaffee versickerte ebenfalls und die Studenten begannen zu lachen.

"Nun", sagte der Professor, "ich möchte, dass ihr dieses Glas als euer eigenes Leben seht.
Dieses Glas gefüllt mit Golfbällen, Perlen, Sand und Kaffee
stellt nämlich das Leben eines Menschen dar.

Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge im Leben:
die Familie, die Kinder, der Glaube, die Gesundheit und die Hobbys.
Dinge die dafür sorgen, das dein Leben auch dann noch erfüllend wäre,
wenn es nichts anderes mehr gäbe, als sie.

Die Perlen sind die anderen Dinge, die ebenfalls wichtig sind: die Arbeit, das zu Hause, das Auto.
Und der Sand steht für die kleinen Dinge, die bedeutend für dich sind.

Wenn du nun den Sand als erstes ins Glas füllst, ist kein Platz mehr für Golfbälle oder Perlen.
Das gleiche gilt auch für dein eigenes Leben:
Wenn du all deine Zeit und Energie mit den kleinen Dingen verbringst,
dann hast du keinen Raum mehr für die wirklich bedeutenden Dinge.

Sorge zuerst für die Golfbälle, der Rest ist nur Sand."

Ein Student meldet sich und fragt, was die zwei Tassen Kaffee zu bedeuten haben.
Der Professor lacht und antwortet ihm, dass er damit eine sehr gute Frage gestellt habe:

“Mit dem Kaffee wollte ich euch sagen und bekräftigen,
dass, egal wie schwierig das Leben auch gerade sein mag,
es immer noch Platz ist, um mit einem Freund eine Tasse Kaffee zu trinken.”

 

von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Alltägliches
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Friday, 1. april 2011 5 01 /04 /Apr. /2011 13:05
Liebste Freundin,
 
ich wünsche Dir den großen Zauber der Welt,
dass Dein Glücksstern niemals vom Himmel fällt
und dass die Sonne stets warm für Dich scheint,
immer jemand da ist, der es gut mit Dir meint.
Auch hoffe ich für Dich, dass Du bleibst, was Du bist,
ein Wunder an Mensch und ein Optimist.
Ich wünsche Dir Hoffnung solange Du lebst,
dass Du nie zu sehr an Belanglosem klebst
und dass Du den Hunger nach Freiheit stets stillst,
dass Du machst und tust, was immer Du willst.
Ich hoffe, dass Du nie Dein Lächeln verlierst,
dass Du nicht im Packeis des Alltags erfrierst.
Ich wünsche Dir Freude und Fröhlichkeit
und schnelle Versöhnung nach jeglichem Streit.
Ich wünsche Dir alles, wonach Du Dich sehnst
und dass Du noch mit 100 im Schaukelstuhl lehnst.
Ich wünsche Dir, dass Dich nie jemand verletzt,
der Glauben an Dich selbst, Berge versetzt.
Ich wünsche Dir viel Sonnenschein auf all Deinen Wegen,
nur nachts vielleicht auch mal etwas Regen.
Ein Stück vom Himmel auf der Erde,
dass nichts für Dich belastend werde.
Bleib immer ganz beschwerdefrei,
damit´s noch oft wie heute sei.
von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Gedichte
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Saturday, 5. march 2011 6 05 /03 /März /2011 19:14

Wir müssen diese Welt nicht verstehen,

wir müssen uns nur in ihr zurecht finden...

 

- Albert Einstein -

von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Unkommentierte Zitate
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Wednesday, 5. january 2011 3 05 /01 /Jan. /2011 11:26

 

Ich fand zur Vesperzeit in einem Dom mich wieder
und setzte mich im Seitenschiff auf eine Holzbank nieder.
Schräg vor mir saß ein Mann, der spielte dort mit Karten!
"Sie müssen damit", sprach ich, "bis nach der Messe warten!"
Der Fremde hob den Kopf und sah mir ins Gesicht:
"Verzeihen Sie, mein Herr, aber ich spiele nicht!
Kommt mit hinaus", sagte er, indem er sich entfernt,
"ich zeig Ihnen, was man von meinen Karten lernt."
 
Und draußen im Portal, dort, wo es niemand stört,
hat mir der Fremde dann sein Kartenspiel erklärt.
 
"Mit jedem AS", sprach er, "soll ich erinnert werden:
Es gibt nur EINEN Schöpfer des Himmels und der Erden.
Die ZWEI sagt mir: ZWEI Menschen gab's im Paradies;
Adam und seine Frau, die welche Eva hieß.
Zieh ich die Karte DREI, so heißt das für den Frommen:
DREI heilige Könige sind nach Bethlehem gekommen.
VIER Evangelisten, zu unseres Herren Ruhm,
haben uns gebracht das Evangelium.
FÜNF Kieselsteine suchte sich David aus dem Bach,
dann legte er mit der Schleuder den Goliath er flach.
In SECHS Tagen schwerer Arbeit erschuf sich unser Herr
die Menschen, Tiere, Pflanzen, die Erde und das Meer.
Am SIEBTEN Tage ruhte der liebe Gott sich aus
auf einer kleinen Bank vor seinem goldenen Haus.
ACHT Menschen, wohlgezählt acht nur, und zwar die Frommen,
sind bei der großen Sintflut damals nicht umgekommen:
Noah und die drei Söhne, das sind zusammen vier,
und jede ihrer Frauen. Danach schloss sich die Tür.
NEUN Aussätzige in Israel, bis auf den Tod erkrankt,
haben für ihre Heilung dem Herrn nicht mal gedankt!
ZEHN Gebote Moses den Auserwählten gab,
als er vom Berge Sinai zum Volke stieg hinab.
Ich habe hier vier Buben, ich habe hier vier Damen,
ich habe hier vier Könige, das sind ZWÖLF zusammen.
Zwölf Stunden hat der Tag, zwölf Stunden jede Nacht,
zwölf Monate das Jahr: So wird die Zeit gemacht.
Herz, Karo, Pik und Treff, VIER Farben in der Hand:
vier Jahreszeiten färben Wald, Wiese, Feld und Land.
ZWEIUNDFÜNFZIG Karten hab' ich in meinem Spiel;
nun zähl im Jahr die Wochen, es sind genauso viel.
Und zählen wir die Punkte, so sind es ohne Frage
DREIHUNDERTFÜNFUNDSECHZIG, soviel ein Jahr hat Tage."
 
"Moment", sagt ich, nachdem ich Papier und Blei genommen,
"ich kann nur auf dreihundertundvierundsechzig kommen".
"Ja", meinte da der Fremde mit einem stillen Lachen.
"Sie dürfen nie die Rechnung ohne den Joker machen!"
 
(Songtext "Das Kartenspiel" von Bruce Low)
von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Alltägliches
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Wednesday, 15. december 2010 3 15 /12 /Dez. /2010 11:36

Suzanne lacht dich an
auf der Bank, die beim Fluß steht
tausend Schiffe ziehen vorbei
und sie zeigt dir wie ein Kuss geht
du sagst dir: Sie muss verrückt sein
denn sie fällt aus dem Rahmen
mit dem Übermut der Menschen
deren Kräfte nie erlahmen
und du willst ihr gerade sagen:
ich muss gehen, es ist zuende
doch sie hält deine Hände
über deine Lippen kommt kein Wort.

Und sie will ans and’re Ufer,
und du möchtest mit ihr mitgehn
zusammen Hand in Hand
sie ist deine große Liebe
aber noch kämpft dein Gefühl
mit dem Verstand.

Hat Jesus nicht bewiesen
dass Wunder noch geschehen
er, der frei von Furcht und Angst war,
konnte übers Wasser gehen
wenn sie dich allein zurücklässt
würde dich das sehr verletzten
doch du lässt die Zeit verstreichen
anstatt Berge zu versetzten
und du weißt wohl, du wirst leiden
doch du kannst dich nicht entscheiden
und sie fragt dich mit den Augen
über deine Lippen kommt kein Wort
und du möchtest mit ihr mitgehn
zusammen Hand in Hand
sie ist deine große Liebe
aber noch kämpft dein Gefühl
mit dem Verstand.
 

uzanne lacht dich an
auf der Bank, die beim Fluß steht
und du hörst ihre Pläne
und du denkst, dass dein Bus geht
über euch kreisen Möwen
das Licht wird langsam blasser
und du spürst, wie es kalt wird
und du starrst auf das Wasser
niemand gibt dir die Antwort
auf all deine Fragen
was euch ‘drüben erwartet
kann Suzanne auch nicht sagen
und du siehst, dass sie aufsteht
und du möchtest mit ihr mitgehn
zusammen Hand in Hand
sie ist deine große Liebe
aber über dein Gefühl
siegt der Verstand.

 

"Suzanne" Hermann van Veen (1973)

von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Texte meiner Lieblingslieder
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