Mittwoch, 11. november 2009
Es ist scheinbar wirklich so, dass alles einmal vergeht! Aber wie ist das, liebe Lesefreunde, tut man gut daran, diesem Gesetz seinen Lauf zu lassen oder ist es besser, sich zu widersetzen, zu sträuben, die Augen vor der unliebsamen Tatsache des Endes zu verschließen, sich wegzudrehen und so zu tun, als ob alles gut ist?! Ich kann das jeden Tag beobachten und ich weiß nicht, wieso so viele Menschen das können und warum sich scheinbar auch immer "Augenverschließer" treffen. Ich kann das nicht. Entweder platzt mir der Kragen oder aber mir wird die geliebte Gewohnheit entrissen. Es war bisher wirklich immer so... Der Volksmund spricht: Liebe vergeht, Freundschaften bleiben. Aber warum vergeht die Liebe? Oder vergeht sie nur, wenn es die falsche war? So wie eine Pflanze eingeht, wenn man sie an den falschen Platz stellt oder vergisst, sie zu gießen?! Und wie lange wirkt das Erlebnis nach? Auch hier kann ich ganz unterschiedliche Zeiträume feststellen. Es gibt so viele, die von einem Nest ins nächste springen können und bis gestern "Paul" zu jemanden sagten und heute "Peter" zu einem anderen. Aber wie geht das, wenn ehrliche Gefühle im Spiel sind? Bei mir ist es so, dass ich, selbst wenn die Dinge so liegen, dass sich ein Fortführen der Gemeinschaft nicht lohnt, auch noch danach oft an die schönen Momente denken muss und diese - je nach Wirkungszeit und -grad - Nachwehen verursachen und ich mich nicht sofort wieder jemandem öffnen kann. Ich brauche dann Abwechslung, Zerstreuung, das Leben pur und hin und wieder meine Ruhe, aber auf keinen Fall brauche ich sofort jemanden Neuen in meinem Leben, der Tisch und Bett mit mir teilt. Früher war das anders. Aber früher war ich auch jünger, der Blickwinkel war ein ganz anderer, die Alltagsprioritäten ebenso... aber Freiraum brauchte ich schon immer.
 
Nachdem ich vor fünf Jahren einen neuen Weg einschlug, lernte ich irgendwann jemanden kennen, der eigentlich mehr in mein Leben stolperte, als dass er wirklich einen Plan hatte. Ich war angeschlagen von den Turbulenzen, die meine Trennung mit sich gebracht hatten und die wie ein Schatten an meinem Leben klebten und er vertrat die Auffassung, dass die ehrlichste Form des Miteinanders die ist, nur jene Zeit zusammen zu verbringen, die wirklich "übrig" ist. Und hier, liebe Lesefreunde, hätte ich stutzig werden müssen, hier lag der Fehler. Doch ich muss eben zugeben, dass es mir zu dieser Zeit sehr gelegen kam, denn auch ich konnte mich nur auf mich fokussieren und wusste, dass für die Zweisamkeit immer noch jemand da ist. Ich konnte tun und lassen, was ich wollte und musste niemandem Rechenschaft ablegen. Niemandem bedeutete aber eben auch, dass ich auch mir selbst nichts erklären musste. Ich ließ die Dinge laufen und die Zeit plätscherte dahin. Ich sehe sie nicht als vertan. Das ist nicht der Punkt, denn ich brauchte die Zeit, um meinen Frieden mit all den Erlebnissen der Vergangenheit zu schließen. Das Entscheidende ist, dass ich ihm glaubte und durch die fehlende Rückmeldung an mich selbst, daran glauben konnte, weil ich es glauben wollte. Ich könnte jetzt einen Querverweis zu meinem Artikel "Ist die Verliebtheit nur eine Illusion" setzen, denn da schrieb ich: "...Wir leben lieber mit einer Illusion als mit niemandem."
 
Aber nun frage ich mich, woran man erkennt, dass es eine Illusion ist? Wann beginnt der Selbstbetrug? Und kann man nach so langer Zeit glauben, dass es ein solcher war? Ich frage mich das dieser Tage, weil sich jener bemitleidenswerte Wegbegleiter auf sehr eigenartige Weise aus meiner Gewohnheit gestohlen hat. Er hat innerhalb weniger Tage eine 180°-Kehre vollzogen und erklärt mein bisheriges Vertrauen in seine Worte für "Selbstschuld". Er will mir weiß machen, dass sich egomane Zentren ändern können, wenn sich die Bedingungen ändern. So ein Blödsinn. Erstens glaube ich nicht wirklich, dass sich Menschen ändern können. Wir bekommen ein Wesen in die Wiege gelegt und unser Willen entscheidet letztlich, wie weit wir es entfalten. Auch das Umfeld ist aus meiner Sicht nicht ausschließlich entscheidend, ein Gutes erleichtert es sicherlich, aber keine aus ärmeren oder kranken Verhältnissen stammende Person dürfte sonst je den Weg nach oben geschafft, studiert haben oder ähnliches, wenn das Umfeld ein ausschließlicher Indikator für die Entwicklung der Persönlichkeit wäre. Ich glaube, man versteckt sich einfach gern dahinter, weil es zunächst leichter ist. Ich denke, entscheidend für das, was wir aus unserem Leben machen, ist unser Wille. Und vielleicht die Rücksichtslosigkeit. Wobei ich hier glaube, dass die Toleranz und der Respekt die besseren Charismaten sind. Und zweitens bedingt eine jede Veränderung den Faktor Zeit. Zwei, drei, selbst vier oder sechs Wochen sind doch nichts gegen Gewohnheiten/ Eitelkeiten, die man über Jahre gehegt und gepflegt hat. Er lügt! Er lügt wie gedruckt und ich weiß nicht warum?
 
Und wahrscheinlich bin ich so enttäuscht und wütend, weil ich es auf sehr feige Art erfahren habe und in all der Zeit ein ums andere Mal versuchte, aus diesem merkwürdigen Pakt auszusteigen. Ein ums andere Mal hat er mich daran gehindert, ein ums andere Mal hat er mich gebeten, nicht zu gehen. Er hat mir das Gefühl gegeben, dass in seiner Welt, mein Platz der ist, seine "Nichtfrau" zu sein. Und daran wollte er nichts ändern. Diese Meinung vertrat er vehement. Das Wort "Beziehung" löste bei ihm so pansiche Reaktionen aus, dass einem weiter nichts blieb, als die Debatte Kopfschüttelnd abzubrechen. Es hat eine Weile gebraucht, bis ich die Vorteile dieser offenen Beziehungsart genießen konnte, aber letztlich habe ich sie entdeckt und lieb gewonnen. Tatsache ist ja, dass ich meinen Traum von einer Familie schon lange verloren hatte, als ich ihn traf. "Papa, Mama, Kind" war nicht mehr. Meine Tochter war schon ziemlich groß und so belebte ich meine Interessen, meine Hobbies, meine Freunde wieder, formte mir eine neue Idee, mein Leben zu leben und meine Freizeit zu gestalten. Ich musste nicht mehr jeden Abend um 18 Uhr das Essen auf den Tisch stellen oder früh zu Hause sein. Und natürlich entdeckte ich die Lückte, nicht "vogelfrei" durch's Leben ziehen zu müssen. Ich konnte mich hinter der Fassade verstecken, wenn mir so war. Es war an alles - gut portioniert - gedacht. Keine Routine, kein Alltagsstress - wie schrieb ich es: "Liebe wird zum Ausflugsziel, nicht zum Rastplatz."
 
Und nun ist er weg! Klammheimlich auf leisen Sohlen hat er sich davon gemacht und hätte nicht ein Sterbenswörtchen dazu verloren, wenn ich ihn nichtauf der Flucht ertappt hätte. Pfui! Es ist weniger die Tatsache, dass es vorbei ist. Das ist nun mal so und dass es wohl nicht für's Leben gedacht war, ahnten wir wohl beide. Aber man kann sich doch bitte wenigstens halbwegs erwachsen benehmen und dem anderen eine "fairen Prozess" machen. Allein die Tatsache, dass er mir das nicht persönlich - nicht vis à vis - sondern nur in bockigen Schriftzügen mitteilen konnte, lässt mich sehr an der Glaubhaftigkeit seiner Informationen zweifeln. Vermutlich "Midelife-Crises"... Ich lach mich kaputt.
 
Am meisten regt mich wirklich auf, dass ich es bei ihm niemals erwartet hätte und mein Bild von der Feig- und Gleichheit der Männer wieder einmal bestätigt wurde, ausgerechnet durch ihn, durch den Mann, der mir in den letzten Jahren doch das ein oder andere Mal zu erklären versuchte, dass sie eben nicht alle gleich und feige sind und er genau aus diesen Gründen keine Beziehung will - weil man dann ehrlich bleiben kann. Ich fand es zwar am Anfang ziemlich bekloppt, stellte aber - wie oben bereits geschrieben - mit der Zeit meine Vorteile fest und fand sein Verhalten authentisch. Er tat, was sagte. Wir trafen uns, wenn die Zeit "übrig" war... und es gab erstaunlich viele Zeitlücken.. am Anfang mehr, mit der Zeit routinierter. Er kannte all unsere Daten, wusste, wann er mich wo gesehen, getroffen hatte, litt als ich umzog. Die Puzzle passten nicht. Es war, als ob sie aus unterschiedlichen Bildern auf einem Tisch vermischt zusammen lagen. Ich ließ ihn sein, wer er präsentierte zu sein und ahnte zu keiner Sekunde, dass er nur vorgab - wahrscheinlich vor Allem sich selbst - dieser Mensch zu sein. Wie bescheuert ist diese Welt?! Wie bescheuert bin ich?!
 
Sorry, aber in solchen Momenten frage ich mich das ernsthaft. Aber ein gutes Sprichwort sagt: "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende."
Ja, es war bescheuert wie, aber vorbei ist vorbei und letztlich verliere ich nicht viel: "nur die Lücken!"... und ein nächstes Mal wird's nicht geben!
 
Tja, liebe Lesefreunde, was mir bleibt, ist ihm viel Glück zu wünschen
und euch einen schönen Abend - bis bald, Eure Mar-S.
von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Alltägliches
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Donnerstag, 1. oktober 2009

Manchmal wachsDu morgens auf und wünschsDir, die Nacht wäre noch nicht zu Ende
Du wünschst Dir den Mut, liegen zu bleiben
Und Dich einen Kericht um die Termine des Tages zu scheren.
Letztlich stehsDu aber doch auf

Du gehst in die Küche und kochst Dir einen Kaffee 
ssdas Müsli in eine Schale rieseln und schüttest wie selbstverständlich die Milch drauf
Schaust hinaus in den beginnenden Tag als hinge dort ein Orakel
Und träumst ein bißchen weiter
Das Telefon klingelt
Keine Nummer!
Du lässt es klingeln...
Das Fernsehen ist voll von Horror-News
Dein Kopf hämmert, tausend Themen.. doch noch keine Kraft zum Denken
Du gehst erstmal ins Bad
Betrachtest Dich im Spiegel und musterst Dich mit kritischem Blick:
"Alles okay?", scheint er zu fragen.
Du schmunzelst Dir zu und wie ein Kind spielst Du mit der Zahnpasta

Duschst viel zu heiß und malst danach Fratzen in den beschlagenen Spiegel.
Mit dem Handtuch umwickelt, fällst Du nochmal auf's Sofa
Und schlürfst genüsslich den fast kalten Kaffee
Dann begibst Du Dich zum Kleiderschrank
Wühlst unentschlossen durch die Fächer
Bist auf der Suche nach dem passenden Outfit für den heutigen Tag.
Gedankenverloren knöpfst Du schließlich das Hemd zu
Und auf die gewohnten Handgriffe konzentriert, ziehst Du Dich an
Danach gehtst Du nochmal ins Bad  und richtest die Haare, die letzten Dinge
Du nimmst den Mantel und die Tasche, das Handy
Drehst wie selbstverständlich das Licht aus
Vor der Tür liegt die Zeitung
Du hebst Sie auf und wirfst sie auf den Stapel zu den anderen
Die Tür fällt ins Schloss und wie ferngesteuert drehen Deine Finger den Schlüssel um
Du betrittst den Fahrstuhl
Frau Meyer steigt eine Etage tiefer dazu
"Ist das schon kalt jetzt früh...", plappert sie los und erzählt von ihrer Nichte
Und den Pflanzen auf dem Balkon, die sie abends schon abdeckt und das bald Weihnachten ist
Du nickst zustimmend, um sie nicht zu enttäuschen,
Doch als Du das Haus verlässt, hast Du auch den Inhalt des Gespräches vergessen
"Wo steht das Auto?"
Verdammt! Gestern Abend war die Straße gesperrt...
"Wo ist das dämliche Auto!"
Das Handy klinglelt wieder
Frau Meyer stolpert Dir noch mal vor die Füße
Kinder rennen schreiend über den Bürgersteig.
Du verstehst kein Wort.
Es nieselt!
Aber wenigstens erinnerst Du Dich, wo Dein Auto parkt.
Du nimmst die Spur auf und hältst den Mantel schützend über Kopf und Handy
Am Fenster klebt ein Zettel, dass jemand Dein Auto kaufen will
Du bist schockiert! 
Vier Jahre alt und scheinbar nichts mehr wert?!
Oder die haben sich geirrt! 
Stecken die das nicht an alle Scheiben? 
Während Dein Gesprächspartner immer noch lamentiert
(und bestimmt von Dir am Ende eine Lösung will)
Schaust Du Dich beim Anschnallen um, ob wirklich alle Autos ein Kärtchen haben
Du kannst das nicht so schnell eroieren
Denn die Kinder umstellen Dein Auto und wollen über die Straße
Dein Gesprächspartner ist plötzlich ruhig...
"Ja und nun?!", hörst Du Dich fragen.
Erfahrungsgemäß hat er eine Idee und will nur Dein "go!". 
Genauso ist es auch.
Du stimmst ihm zu, ohne eigentlich zu wissen, worum es ging.
EGAL!
Nur endlich ein bißchen Ruhe
Wenig später stehst Du an einer Ampel
Und von Deiner Lieblings-CD läuft gerade Dein Lieblingslied
Du träumst davon, was wohl wäre, wenn Du jetzt einfach in Richtung Süden führest
Du hast alles dabei?!
Den Rest kann man kaufen...
In Deinem Magen kribbelts
Du verlierst Dich in dem Gedanken, abends am Chiemsee zu sitzen
Bei untergehender Sonne mit einem kühlen Bier in der Hand
Herrlich! 
Wenig später parkst Du ein,
Nimmst Mantel, Tasche und Handy,
Betrittst das Büro
Und fröhlich rufst Du: "Hallo, was steht an?!" 
Keiner ahnt etwas von Deinem verträumten Morgen
Für alle anderen bist Du wie immer
Ein bißchen spät vielleicht
Aber das kommt schon mal vor

Die Situation amüsiert Dich:
Denn manchmal ist alles wie immer
Ohne, dass es wirklich wie immer ist!

von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Alltägliches
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Donnerstag, 27. august 2009
von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Alltägliches
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Samstag, 1. august 2009

Leserpost

Finn Leison hat auf Kontaktanzeigen geantwortet. Was er dabei für kuriose Sachen erlebt hat, lest ihr hier. Viel Spaß!

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Dienstag, 7. juli 2009
von Martha Sommerfeld
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Samstag, 20. juni 2009
Manchmal passiert genau das, was man sich lange gewünscht hat. Und doch ist es anders, als man glaubte, dass es sein wird, falls es je passieren sollte. Es ist, wie ein Ruf aus einer anderen Zeit. Wer dem Leben folgt, besitzt die Fähigkeit, sich den immer neuen Begebenheiten anzupassen, sich zu verändern. Und das zieht eben nach sich, dass sich Standpunkte ändern, dass sich die eigenen Wertigkeiten verschieben.

Und eigentlich stehen wir fest in diesem Leben, im Heute, können uns über schöne Dinge ebenso freuen, wie wir brenzlige Situationen  meistern. Und doch gibt es Träume, die mit Gefühlen verbunden sind, mit großen Gefühlen, die in der Erinnerung einzigartig waren und die wir einst hofften, ins Heute transportiert haben zu können. Nur die Zeichen der Zeit standen im Damals nicht auf Erfüllung. Es scheint, dass unser Unterbewusstsein jene unerfüllten Träume mit Remindern versieht, die regelmäßig aufleuchten. Ein ums andere Mal drücken wir sie weg, zollen wir dem Alltag Tribut und tragen die glückumspülte Erinnerung in uns mit, ohne ernsthaft einen Versuch zu wagen, sie wirklich auf die Umsetzung der Möglichkeiten zu untersuchen. "Wenn es eines Tages dazu kommt, ist alles gut!" Von diesem Wissen sind wir beseelt und für den Moment von der Entscheidung befreit. Bis sich eines Tages eine Situation ergibt - die wir womöglich selbst herauf beschworen haben, ohne nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass es sich auch diesmal um den Reminder handelte - zum Beginn des Tuns - der aus dem Wunsch des Unterbewusstseins resultiert, diesen Traum aus der Endlosschleife zu lösen und ablegen zu dürfen. Ein Traum, der aus einer anderen Zeit stammt, bittet um eine letzte Tauglichkeitsprüfung.

Denn die Zeit ist unaufhaltsam und jeder Tag, der vergeht, prägt uns mit neuen Eindrücken. Wir treffen Menschen, die wir kennen, lernen neue Leute kennen, treffen auf deren Ansichten und stellen unweigerlich in diesem Augenblick einen Bezug auf die unsrigen her. Wen wir davon in die Zukunft mit übernehmen, entscheidet letztlich die Tatsache, wie kongruent die gedanklichen Strukturen sind, nicht unbedingt, ob wir einer Meinung sind.

Doch zurück zum eigentlichen Thema: Träume, Wünsche - jene grenzenlosen Gebilde unserer Phantasie,,, die der Treibstoff unseres Lebens sind! Und dass sie sich wandeln können, macht dieses Leben so schön. Denn einem Wunsch, der sich überlebt hat, wachsen mitunter im Heute neue Flügel... und die Zeitreise beginnt von vorn

Mein Traumarchiv hat einen neuen Eintrag... und ich danke, dass diese Akte nun den Vermerk "in Liebe geschlossen" trägt. So darf ich sie jederzeit aus dem Regal nehmen und in den Erinnerungen blättern, ohne dass ich Gefahr laufe, dass ich auf Dinge stoße, die nicht erledigt sind. Ich habe dem höchst erlebten Gefühl einen Platz in meinem Herzen gegeben
und so wird es mich ein Leben lang begleiten - für immer - in Liebe!...


von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Alltägliches
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Donnerstag, 26. märz 2009
Dieses Lied widme ich einem Freund, der auf magische Art immer nah ist, ohne, dass wir uns so nah sind, dass wir uns daran zerreiben... Es ist eine tiefe Verbundenheit, eine andere Art von Liebe, eine Liebe, die die Zeit für sich nutzt, Zeit, in der die Dinge langsam wachsen dürfen,  Heilkur für das zerstörte Vertrauensfeld - Zeit wird zum Gewinn, bewertet sie nicht als gestohlen oder gar  vertan... Liebe wird zum Ausflugsziel, nicht zum Rastplatz!

Wir leben die offenste Art einer offenen Beziehung und mit der Zeit ist unwiderlegbar, dass diese Form des Miteinanders ein Höchstmass an Vertrauen braucht. Ironie des Schicksals ist, dass wir uns seit langer Zeit genau das geben und voneinander bekommen, dessen Möglichkeit und Notwendigkeit wir vorher  - zum Zeitpunt unseres Aufeinandertreffens - völlig ausschlossen. Verrückt, aber einzigartig!

Und wer weiß, vielleicht wird unsere Liebe eines Tages sogar doch öffentlich?! Aber bis dahin bin ich einfach nur froh, dass ich dieses freie Halt(en)- und Getragengefühl erleben darf... Danke - für die Welt Unsichtbarer - dass Du in mein Leben gestolpert und einfach geblieben bist...


von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Alltägliches
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Samstag, 21. märz 2009

"Manchmal muss man alles verlieren, bevor man wieder gewinnt." So spricht es der Volksmund locker daher. Ich hätte nie geglaubt, dass ich es einmal verstehen, über mich sagen könnte, Schlechte Dinge passieren nur anderen. Dagegen glaubt man sich autark. Ja, mal geht es gut, mal nicht so gut.. doch wirklich was passieren kann Dir nicht. Da biegst Du vorher ab, bekommst die Kurve schon rechtzeitig. Nun gut, rechtzeitig hat schon geklappt, ist richtig, wie immer, bin schließlich das Stehaufmännchen und so wird es auch diesmal gelingen. Aber ich hätte nie geglaubt, dass man dem Abgrund tatsächlich so nah kommen kann.
Das Gute daran ist, dass man wirklich merkt, wer zu einem hält, auf wen man wirklich setzen kann und wem man vertrauen, Sorgen anvertrauen kann...
I'm back, dear friends... Danke für -eure Geduld und euren Glauben. Ohne Euch hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft... ich liebe Eúch und bin sehr froh, dass mein Leben wieder Sonne hat...

Wir haben für heute eine Radtour geplant und darum muss ich auch erstmal Schluss machen.
Ich wünsche euch allen ebenfalls ein traumhaftes Wochenende

Bis Bald,
Eure Martha

von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Alltägliches
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Dienstag, 3. märz 2009
Das, was mich prägt,
ist die Vergangenheit;
ist immer da -
der Stich der Grausamkeit;

Nach außen bin ich stark,
doch innerlich zerteilt.

Da, wo einst die Hoffnung stand,
brennt nun ein Feuer,
das löscht kein Sand.

Immer wieder dieser Traum,
in dem ich renne,
doch beweg mich kaum!

Ich will es besiegen,
der Angst nicht erliegen.

Doch wo ist der Schalter,
wo mach ich Klick,
um das Schwarz zu tauschen
gegen Farben vom Glück?

Erwacht ist der Wille
vertraue mir selbst,
ein Wissen, das ebnet,
nur Chance ist, die fehlt..

BITTE SEELE - GESUNDE!
erstick die Feuer der Lethargie...

und lenk fortan
meine Energie
in Bahnen
einer lebenswerten

IDEOLOGIE...!
.

Mar-S.
von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Gedichte - Community: Gedichte
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Sonntag, 15. februar 2009
von Martha Sommerfeld - veröffentlicht in: Alltägliches
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